REACH

reach / Biozid

REACH
REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Diese neue EG-Verordnung zentralisiert und vereinfacht das Chemikalienrecht europaweit und ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten. Die Verordnung löst u. a. das Altstoffverfahren nach der EU-Altstoffverordnung ab.

Schwerpunkte der REACH-Verordnung sind eine allgemeine Registrierungspflicht für alle in der EU hergestellten oder eingeführten Stoffe bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), die Bewertung dieser Stoffe durch die Mitgliedstaaten der EU und die weitergehende Regulierung bestimmter gefährlicher Stoffe. Diese werden entweder in bestimmten Anwendungen beschränkt oder einem neuen europäischen Zulassungsverfahren unterworfen.

Mit der Änderung des Chemikaliengesetzes (ChemG) vom 2. Juli 2008 wurde die BAuA, Bundesstelle für Chemikalien, per Gesetz als zuständige Behörde und nationale Auskunftsstelle zur Durchführung der REACH-Verordnung für Deutschland benannt.

Die Bundesstelle koordiniert die Aufgaben des Mitgliedstaates Deutschland nach dieser Verordnung. Sie wirkt mit bei Stoffbewertungen, Beschränkungs- und Zulassungsverfahren sowie bei den neuen Ausschüssen der ECHA (z. B. Ausschuss der Mitgliedstaaten - MSC). Sie führt bei den o. g. REACH-Verfahren die fachliche Bewertung der Stoffidentität und der physikalisch-chemischen Eigenschaften durch. Als nationale Auskunftsstelle informiert und berät sie die von REACH betroffenen Unternehmen.


BIOZID
Die Biozid-Verordnung regelt das Inverkehrbringen und Verwenden von Biozidprodukten auf dem europäischen Markt. Die BAuA, Bundesstelle für Chemikalien ist nach dem Chemikaliengesetz zuständig für die Durchführung aller regulären Verfahren nach der Biozid-Verordnung. Insbesondere erteilt sie Zulassungen und gegenseitige Anerkennungen von Biozidprodukten in Deutschland. Neben der führenden Aufgabe als Koordinierungsstelle beurteilt sie auch die Wirksamkeit von Biozidprodukten, die chemische Identität und die physikalisch-chemischen Eigenschaften.

Als zuständige nationale Behörde ist die Bundesstelle für Chemikalien in den entsprechenden europäischen Gremien (u. a. CA-Meetings der zuständigen Behörden (CA = competent authorities) aller Mitgliedstaaten der EU und der europäischen Kommission, BPC-Meetings (Biocidal Product Committee)) vertreten.

Im Rahmen der Biozid-Meldeverordnung müssen darüber hinaus alle Biozidprodukte der Bundesstelle für Chemikalien gemeldet werden, die in Deutschland vermarktet werden sollen.


Quelle: http://www.baua.de/de/Chemikaliengesetz-Biozidverfahren/Chemikaliengesetz-Biozidverfahren.html

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